Methodenkoffer für Kurse und Gruppenarbeit in der Hospizarbeit

Seminar für Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen in der Sterbe- und Trauerbegleitung, Hospizgruppen

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

Termine
Fr, 15.11.2019, 17:00 Uhr - Sa, 16.11.2019, 17:00 UhrTermin buchen

Konzeption

Im Alltag sind die Koordinatorinnen und Koordinatoren immer wieder neu und schnell gefordert, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche der ehrenamtlich Begleitenden und anderer Gruppenteilnehmer einzugehen.
Wer schon länger dabei ist, kennt es; wer relativ frisch als Koordinatorin/Koordinator angefangen
hat, kennt es; wer ein wenig müde geworden ist, kennt es...:

„Der nächste Gruppen-/Kursabend steht an und damit Fragen, wie“:

  • Wie kann er für alle Beteiligten zu einem interessanten Abend werden?
  • Wie lässt sich das Thema interessant erarbeiten?
  • Welchen Rahmen, welche Methoden braucht es?
  • Wie können andere/neue Perspektiven erarbeitet werden?
  • Welche Methode führt zu Ergebnissen?
  • Zerrissenheit zwischen der „Einen oder der Anderen“ Position kennt jeder in der Hospizarbeit, wie gehen wir damit um? Wie gehe ich mit einem Dilemma um?
  • Wie kann wieder Klarheit in die Unklarheit gebracht werden?
  • Gibt es Möglichkeiten, Probleme im Team anzusprechen, ohne ins Fettnäpfchen zu steigen?
  • Wie können wir uns gegenseitig stärken, wenn es um unterschiedliche Positionen innerhalb der begleiteten Familien geht?

Manchmal kostet es richtig Kraft, immer wieder neue und interessante Abende und Angebote zu gestalten und häufig sind es unsere eigene Ansprüche in der Rolle der Koordinatorin/ des Koordinators und es sind ebenso häufig Zuschreibungen, die uns innerlich blockieren wie z.B. :
die Koordinatorin liefert thematisch, methodisch, emotional und kommunikativ und scheint aus einem schier endlosen Wissen unmittelbar die richtige, passende und kreative Methode aus dem Koffer zu holen. Sie oder er sind immer ausgeglichen, flexibel und interessiert.

Der gemeinsame Austausch, die Entwicklung und das Kennenlernen neuer Methoden kann für die Gruppenabende wie für eingefahrene oder angstbesetzte Themen bei Kursangeboten sehr belüftend, erfrischend und hilfreich sein.

Methoden:

Gemeinsamer Erfahrungsaustausch, Arbeit an konkreten Alltagssituationen und Fallbeispielen. Vorstellung und gemeinsames Erarbeiten von neuen Methoden (Ideenbörse). Fallbesprechung und Supervision von schwierigen Situationen aus der eigenen Hospizinitiative.

Dozentinnen / Dozenten

Norbert Mucksch, Diplom Theologe, Diplom Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), personzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramal-eiter (DFP, DAGG), Fortbildung in ‚Analytischer Psychologie und Seelsorge‘ sowie gruppen- dynamische Zusatzqualifikation ‚Leiten und Beraten von Gruppen‘ (DAGG), Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv)
Ursula Elisa Witteler, Warstein; Dipl. Sozialarbeiterin, Trainerin für Autogenes Training und Entspannungstechniken, Weiterbildung in Palliativ-Care für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, systemische Beraterin (SG), systemische Supervisorin, Leiterin Hospizdienst „Sternenweg“ Arnsberg und Meschede

Die Kursleiter sind systemische Supervisoren mit langjähriger Praxis in ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Adressat/-innen

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen in der Sterbe- und Trauerbegleitung, Hospizgruppen

Termin

15.11.19, 17.00 Uhr – 16.11.19, 17.00 Uhr

Kurs- Nr.

03-2019-11-080

Teilnahmegebühr

250,00 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung

Mindestteilnehmerzahl

14

Anmeldung

  • Ulrike Bertels

    Sekretärin - Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung, Sterbe- und Trauerbegleitung

    +49 2541 803-132
    E-Mail


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