Modulare Qualifizierung

zur Beratenden Pflegefachkraft in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

Termine
Mi, 05.09.2018, 10:00 Uhr - Do, 06.09.2018, 17:00 UhrTermin buchenMi, 14.11.2018, 10:00 Uhr - Do, 15.11.2018, 17:00 UhrTermin buchenMi, 16.01.2019, 10:00 Uhr - Do, 17.01.2019, 17:00 UhrTermin buchenMi, 13.03.2019, 10:00 Uhr - Do, 14.03.2019, 17:00 UhrTermin buchenMi, 15.05.2019, 10:00 Uhr - Do, 16.05.2019, 17:00 UhrTermin buchen

Konzeption

Der Bedarf an direkter Körperpflege und Behandlungspflege in Einrichtungen der Behindertenhilfe nimmt bei Menschen mit Behinderungen zu. Neben den sich verändernden Betreuungssituationen verändern sich auch Rahmenbedingungen, gesetzliche Grundlagen und Forderungen. Das Grundkonzept dieser modularen Qualifizierungsmaßnahme orientiert sich unter anderem an der kommunikativen, sozialen und methodischen Kompetenz von Mitarbeitern den neuen Anforderungen im Sinne der zu betreuenden Zielgruppen sowie der Einrichtungen gerecht zu werden. 

Mit der „Beratenden Pflegefachkraft“ kann hier in besonderer Weise den neuen Anforderungen Rechnung getragen werden. Beratende Pflegekräfte sind Ansprechpartner/-innen für fachliche Fragen, die die allgemeine (Grundpflege) und die spezielle Pflege (Behandlungspflege) betreffen. Sie fördern die Umsetzung der fachlichen Standards der Pflege. Darüber hinaus sollen sie Mitarbeiter/-innen ohne pflegfachliche Ausbildung entsprechend anleiten, beraten, kontrollieren und schulen. Die Grundlagen der Grund- und Behandlungspflege werden in 5 Modulen vermittelt. Kenntnis, Umsetzung, Überprüfung und Weiterentwicklung der Expertenstandards des DNQP sowie der pflegerischen Rahmenbedingungen bilden dabei einen Schwerpunkt.

Neben den Expertenstandards wird eine pflegerische Verknüpfung zu anderen pflegerelevanten Themen und gesundheitlichen Risiken für zu betreuende Zielgruppen hergestellt, die als sogenannte Begleitsymptome bzw. Begleitsyndrome angesehen werden können. Ziel ist es, pflegerische Risiken eines Menschen neben den durchzuführenden Prophylaxen als Netzwerk und in Wechselwirkung miteinander im Sinne einer Ganzheitlichkeit zu sehen und zu kommunizieren. Neben dem fachlich-inhaltlichen Teil des Seminars werden Grundlagen und Notwendigkeiten für eine fach- und sachgerechte Dokumentation sowie die Kenntnis rechtlicher Grundlagen vermittelt. 

Die Methodik der Seminargestaltung orientiert sich jeweils an den entsprechenden Inhalten der Seminarmodule und umfasst u. a. praktische Trainings. Zu den praktischen Trainings werden pflegerelevante Materialien z. B. verschiedene Wundversorgungsmaterialien, ableitende und absorbierende Inkontinenzhilfen vorgestellt. Weiterhin werden Themen, wie Sondenversorgung von Menschen, Hygienemaßnahmen und diverse Prophylaxen durch Video-/DVD-Sequenzen visuell ergänzend vertieft.

Jedes Seminarmodul ist thematisch in sich abgeschlossen. Ein Wissenstransfer erworbener
Inhalte wird in weitere Module übernommen.

Modul 1

Die „Beratende Pflegefachkraft“ als Experte

  • Kommunikative Kompetenz
  • Methodische Kompetenz
  • Qualitätssicherung

Modul 2

Behandlungspflege

  • Behandlungspflege
  • Beobachtung und Wahrnehmung aus Modul 3 entnommen
  • HINWEIS: Weitere behandlungspflegerische Themen werden in den Modulen 3 – 5 vermittelt.

Modul 3

pflegerisches Risikomanagement

  • Intertrigoprophylaxe
  • Dekubitusprophylaxe (nationaler Expertenstandard)
  • Kontrakturenprophylaxe

Modul 4

pflegerisches Risikomanagement

  • Thromboseprophylaxe einschließlich Grundlagen der Kompressionstherapie
  • Beobachtung und Wahrnehmung: Verdauungsapparat
  • Förderung der Harnkontinenz (nationaler Expertenstandard)
  • Sturzprophylaxe (nationaler Expertenstandard)

Modul 5

pflegerisches Risikomanagement

  • Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (nationaler Expertenstandard)
  • Soor-/Parotitisprophylaxe, spezielle Mundpflege
  • Beobachtung und Wahrnehmung: Glucosestoffwechel
  • Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen (nationaler Expertenstandard) (interner Standard)

Methoden

Referat, Präsentation mittels PowerPoint-Folien, offener, moderierter Austausch, Erstellen und visualisieren von Projektplänen, praktisches Training

Dozentinnen / Dozenten

Magnus Beck, Porta-Westfalica; Qualitätsmanager und Fachauditor für das Gesundheitsund Sozialwesen (KA), TQM Beauftragter gem. der DIN ISO 9001, Fachkraft für Qualitätsentwicklung (DICV), Pflegedienstleiter, agp-Fachreferent für Aufbau- und Ablauforganisation, Pflegediagnostik, Pflegedokumentation und Pflegeplanung

Adressat/-innen

Mitarbeiter/-innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Behindertenhilfe, mit Pflegefachlicher Ausbildung (Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege) heilerziehungspflegerische Ausbildung nach dem Jahr 2008, die sich für pflegerische Aufgaben qualifizieren möchten

1. Modul

Termin

05.09.18, 10.00 Uhr – 06.09.18, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2018-09-044

2. Modul

Termin

14.11.18, 10.00 Uhr – 15.11.18, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2018-11-045

3. Modul

Termin:

16.01.19, 10.00 Uhr – 17.01.19, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2019-1-009

4. Modul

Termin

13.03.19, 10.00 Uhr – 14.03.19, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2019-03-010

5. Modul

Termin

15.05.19, 10.00 Uhr – 16.05.19, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2019-05-011

Teilnahmegebühr

245,00 Euro pro Modul inkl. Unterkunft und Verpflegung

Mindestteilnehmeranzahl

16

Jedes Modul ist einzeln buchbar.

Anmeldung

  • Ulrike Trimborn

    Sekretärin - Menschen mit Behinderungen

    0 25 41 8 03 - 109
    E-Mail


Fachliche Fragen

  • Petra van Husen

    Pädagogische Leitung - Hörschädigung und Kommunikation, Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung, Menschen mit Behinderungen

    +49 2541 803-114
    E-Mail

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