Wohnheim und WfbM im Miteinander

Was trennt Mitarbeiter aus Wohngruppen, -heimen und der WfbM und was führt sie zusammen?
Ein Workshop zur Förderung der Zusammenarbeit, mit dem Ziel einer guten Betreuung des Menschen mit Behinderung in seinen Lebensbereichen.

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

Termine
Mi, 06.03.2019, 14:00 Uhr - Do, 07.03.2019, 17:00 UhrTermin buchen

Konzeption

Was machen die denn schon wieder? Wieso kriegen die das nicht hin? Da müssen die sich
drum kümmern! Diese und viele andere Fragen, Forderungen, Ansprüche, Vorwürfe sind
häufig im Alltag von Mitarbeitenden aus Wohnheimen und der WfbM zu hören. Manchmal
wird die Zusammenarbeit nur durch einen kleinen Gartenzaun gestört, manchmal
klafft zwischen Wohnheim und WfbM auch ein Graben, der scheinbar unüberwindbar ist.

Der Mensch mit Behinderung wird von vielen Personen aus unterschiedlichen Fachbereichen
begleitet und betreut. Rahmenbedingungen, Ansprüche und Forderungen der Träger,
sind oft sehr unterschiedlich und verlangen von den Mitarbeitenden die Erfüllung
von bestimmten Aufträgen. Diese sind aber im Wohnheim und der WfbM nicht zwangsläufig
die Gleichen. Häufig weichen auch die Ansprüche an die Betreuung voneinander
ab und gegenseitige Erwartungen sind nicht bekannt oder besprochen. Solche und ähnliche
Gegebenheiten führen vielfach zu Meinungsverschiedenheiten, Differenzen und Konflikten.
Nicht selten sind die Menschen mit Behinderung die Leidtragenden zwischen den
Fronten. Eigentlich haben aber alle dasselbe Ziel, der Mensch mit Behinderung soll bestmöglich
begleitet werden.

Dieser Workshop soll dazu dienen, dass sich eine positive Zusammenarbeit der unterschiedlichen
Institutionen entwickelt, zum Wohle des begleiteten Menschen mit Behinderung
und der Mitarbeitenden in Werkstatt und Wohnen.

Methode

Grundkenntnisse der kollegialen Fallberatung
Methodische Ansätze einer essentiellen Gesprächsführung
Inhalte der systemischen Beratung
Basiskenntnisse der Transaktionsanalyse (TA)

Ein Mix aus Impulsreferaten und Theorieinputs, die Bearbeitung von aktuellen Fallbeispielen,
Kleingruppenarbeit und Selbstreflexion, sowie kollegialer Austausch, schaffen
ein Lernumfeld, das Ihnen ermöglicht, theoretische und praktische Impulse in Ihr konkretes
Arbeitsfeld einzubringen.

Ziele

• Sie finden Lösungsansätze für aktuelle Fälle

• Sie stärken Ihre Zufriedenheit in Ihrer beruflichen Identität

• Sie erlangen eine größere Gelassenheit in der Zusammenarbeit

• Sie professionalisieren Ihr Berufsbild

Es ist sehr erwünscht, dass die Teilnehmer/-innen Fragen und Problemstellungen aus ihrer Praxis mitbringen.

Dozentinnen / Dozenten

Hermann Sicking, ehem. Wohnstättenleiter, Velen
Georg Bußkamp, Integrationsbegleiter und Mitarbeiter der beruflichen Bildung in der WfbM, Borken
Beide Dozenten haben Fortbildungen in den Bereichen
• essenzielle Gesprächsführung
• Begleitung von Wandlungsprozessen
• systemische Beratung
• und fachbezogene Weiterbildungen der Behindertenhilfe
• und langjährige berufliche Erfahrungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Adressat/-innen

Mitabeiter/-innen in der Behindertenhilfe, aus den Bereichen stationäres wie amulantes Wohnen aus dem Bereich Arbeit

Termin

06.03.19, 14.00 Uhr – 07.03.19, 17.00 Uhr

Kurs-Nr.

08-2019-03-135

Teilnahmegebühr

260,00 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung und Kursmaterial

Mindestteilnehmeranzahl

12

Anmeldung

  • Ulrike Trimborn

    Sekretärin - Menschen mit Behinderungen

    0 25 41 8 03 - 109
    E-Mail


Fachliche Fragen

  • Petra van Husen

    Pädagogische Leitung - Hörschädigung und Kommunikation, Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung, Menschen mit Behinderungen

    +49 2541 803-114
    E-Mail

Weitere Fortbildungen

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