Im Strudel der Anforderungen

Aufträge in der Hospizarbeit

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

Termine
Fr, 17.05.2019, 17:00 Uhr - Sa, 18.05.2019, 17:00 UhrTermin buchen

Konzeption

Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativarbeit bewegen sich täglich in einem Kontext von vielen unterschiedlichen Erwartungen und Aufträgen. Angehörige, Betroffene, Vernetzungspartner wie Pflegedienste und Krankenhäuser haben alle Erwartungen und formulieren daraus möglicherweise ausgesprochene oder unausgesprochene Aufträge an den Einzelnen. Hospizdienste mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sind u.a. geprägt vom unterschiedlichen Rollenverständnis dieser beiden Personengruppen. Auch der Träger oder der Hospizverein formuliert Erwartungen und Aufträge, die bis in die Begleitung hinein wirken.

In diesem Karussell der Aufträge und Erwartungen sich selber nicht zu verlieren oder zu verzetteln ist manchmal gar nicht leicht. Welchen Auftrag möchte ich als Person eigentlich annehmen? Wer ist mein innerer Auftraggeber – wer treibt mich möglicherweise an? Welchen Auftrag, welche Erwartung höre ich in meiner jeweiligen Rolle? Gibt es Möglichkeiten, die vielen unterschiedlichen Aufträge und Erwartungshaltungen erst einmal zu sortieren, anstatt sofort ins Handeln zu kommen? Kann und darf ich mich bewusst entscheiden,
welchen Auftrag ich annehme, welchen Auftrag ich weiter vermittle oder gar ablehne?

Diesen Fragen soll in der Fortbildung anhand der eigenen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen nachgegangen werden. Es werden gemeinsam Methoden erarbeitet, mit denen die Dynamik dieses möglichen Karussells entschleunigt werden kann.

Ziel:

Die Fortbildung will Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativarbeit:

  • sensibilisieren für die unterschiedlichen Aufträge, die sie hören, die sie von Dritten bekommen, die sie sich selber geben
  • stärken in der eigenen bewussten Entscheidung für oder gegen einen Auftrag
  • kreative Methoden vermitteln, um in Stress auslösenden Situationen ressourcenschonend handlungsfähig zu bleiben.

Methoden:

Selbsterfahrung in der Gruppe und gemeinsamer Erfahrungsaustausch, konkrete Übungen, Theorie-Inputs, Fallarbeit und Supervision

Dozentinnen / Dozenten

Norbert Mucksch, Diplom Theologe, Diplom Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), personzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramal-eiter (DFP, DAGG), Fortbildung in ‚Analytischer Psychologie und Seelsorge‘ sowie gruppen- dynamische Zusatzqualifikation ‚Leiten und Beraten von Gruppen‘ (DAGG), Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv)
Ursula Elisa Witteler, Warstein; Dipl. Sozialarbeiterin, Trainerin für Autogenes Training und Entspannungstechniken, Weiterbildung in Palliativ-Care für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, systemische Beraterin (SG), systemische Supervisorin, Leiterin Hospizdienst „Sternenweg“ Arnsberg und Meschede

Adressat/-innen

Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen (Koordinator/-innen) in den Arbeitsfeldern Hospiz und Palliativ Care

Termin

17.05.19, 17.00 Uhr - 18.05.19, 17.00 Uhr

Kurs- Nr.

03-2019-05-081

Teilnahmegebühr

250,00 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung

Mindestteilnehmerzahl

14

Anmeldung

  • Ulrike Bertels

    Sekretärin - Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung, Sterbe- und Trauerbegleitung

    +49 2541 803-132
    E-Mail


Fachliche Fragen

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Anschrift

Kolping-Bildungsstätte
Coesfeld GmbH
Gerlever Weg 1
48653 Coesfeld

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T: +49 2541 803-03
F: +49 2541 803-101
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