Neuer Durchlauf! Befähigung zur Trauerbegleitung im Ehrenamt (Grundkurs Trauerbegleitung) (BVT)

Mehrteilige Fortbildung zur Trauerbegleitung in der Sterbebegleitung entsprechend den Standards des Bundesverbands Trauerbegleitung

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

TermineFr, 09.10.2020, 18:00 Uhr - So, 21.03.2021, 15:00 UhrTermin buchen09.10.20, 18.00 Uhr – 11.10.20, 15.00 Uhr
04.12.20, 18.00 Uhr - 06.12.20, 15.00 Uhr

09.01.21, 9.00 Uhr - 17.00 Uhr
29.01.21, 18.00 Uhr – 31.01.21, 15.00 Uhr
13.02.21, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr
19.03.21, 18.00 Uhr - 21.03.21, 15.00 Uhr

Befähigung zur Trauerbegleitung im Ehrenamt (Grundkurs Trauerbegleitung) (BVT)

"Wenn Sterben und Trauern zusammenfallen"
(entsprechend den Standards des Bundesverbands Trauerbegleitung)

Eine mehrteilige Fortbildung zur Trauerbegleitung in der Sterbebegleitung.

Die Kolping-Bildungsstätte Coesfeld ist durch ihren Mitarbeiter, Herrn Norbert Mucksch, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung und setzt in ihrer Fortbildung die dort entwickelten Standards um.

siehe auch www.bv-trauerbegleitung.de

Diese Fortbildung hat einen Umfang von 84 Unterrichtsstunden.
Sie richtet sich vor allem an feste Hospizgruppen, die dieses Angebot als eine Fortbildung für ihre Gruppe oder ihren Hospizdienst mit und bei uns durchführen wollen.
Anfragen richten Sie bitte an:
u.bertels@bildungsstaette.kolping-ms.de

Konzeption

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Hospizdiensten werden mehr und mehr intensiv auf die Sterbebegleitung in der Familie, im Altenpflegeheim oder im Krankenhaus vorbereitet. Dabei wird häufig noch immer übersehen, dass um den Sterbenden herum Menschen leben, die zeitgleich mit dem Sterbenden in tiefe Trauer fallen. Auf die Begegnung, geschweige denn die Begleitung dieser trauernden Menschen, sind die wenigsten Sterbebegleiter*innen vorbereitet.

Auch der Sterbende selbst kann in den letzten Wochen und Tagen seines Lebens in eine Trauer fallen, bei der es eher um Aspekte der Vergangenheit und des nicht gelebten Lebens geht als um die Frage nach dem Sterben, dem Tod oder dem möglichen Leben danach.

Diese Fortbildung will ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen befähigen, im ganz konkreten Fall „Handwerkszeug“ zur Verfügung zu haben. Damit können Trauernde als Trauernde wahrgenommen werden. Erst so gelingt sinnvolle Begleitung.

Aufbau der Fortbildung:

Zwei Tagesveranstaltungen

  1.  Trauer nach Suizid
  2.  Symbole und Rituale in der Trauerbegleitung


  • Vier Wochenendseminare
  1. Der Umgang mit eigener Trauer – Selbsterfahrung, Trauerphasen
  2. Trauerbegleitung und Sterbebegleitung gleichzeitig? – sich bewegen in Systemen, in denen gleichzeitig gestorben und getrauert wird
  3. Verschiedene Formen des Trauerns und wie man mit Trauenden sprechen kann – „diagnostizieren“ und kommunizieren
  4. Was den Unterschied zwischen Trauerbegleitung und Sterbebegleitung ausmacht - wo „ich“ meinen Schwerpunkt habe

Methode

Die Themen und Schwerpunkte werden prozessorientiert je nach Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer*innen variiert. Die Bearbeitung erfolgt u.a. durch Theorieinputs, Übungen, Fallarbeit und Austausch im Plenum.

Bildungsurlaub

Für diese Fortbildung können Sie Bildungsurlaub beantragen.

Hinweise:

Die Teilnahme an den Tagesveranstaltungen und allen Kursabschnitten ist Voraussetzung für eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung dieser Fortbildung.

Bei diesem Seminar planen Sie bitte Abendeinheiten ein.

Dozierende

Ulrike Michel, Tecklenburg, Hebamme, Sterbeamme, Hospizkoordinatorin, Trauerfachberaterin

Norbert Mucksch, Dipl. Theologe, Dipl. Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), personzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramaleiter (DFP, DAGG), Fortbildung in ‚Analytischer Psychologie und Seelsorge‘ sowie gruppendynamische Zusatzqualifikation ‚Leiten und Beraten von Gruppen‘ (DAGG), Vorstandsmitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv/GwG)

Mathilde Reinhard, Havixbeck; Dipl.-Sozialpädagogin, Radix Körpertherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)

Wilhelm Riemer, Telgte, Pastoralreferent/ Krankenhausseelsorger i.R., Dipl.-Theologe, langjähriger Mitarbeiter der Krisenhilfe Münster e.V. in der Begleitung von Menschen in suizidalen Krisen, Trauerbegleitung, langjährige Tätigkeit als Trauerbegleiter für Hinterbliebene nach Suizid

Ferdi Schilles, Dülmen; Dipl.-Theologe, Supervisor (DGSv), Trauerbegleitungsausbildung bei Jorgos Canacakis, Trauerbegleitung, Fortbildung u. Supervision in eigener Praxis (Sensus)

Martina Zabel, Bochum; Dipl.-Pädagogin, Trauerausbildung bei Jorgos Canacakis, Supervisorin (DGSv), Mediatorin, Leiterin einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung

Zielgruppe

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/*innen in der Sterbe- und Trauerbegleitung, Hospizgruppen

Wochenendseminare:

09.10.20, 18.00 Uhr – 11.10.20, 15.00 Uhr

Kursnummer: 03-2020-10-151

04.12.20, 18.00 Uhr - 06.12.20, 15.00 Uhr

Kursnummer: 03-2020-12-152

29.01.21, 18.00 Uhr – 31.01.21, 15.00 Uhr

Kursnummer: 03-2021-01-017

19.03.21, 18.00 Uhr - 21.03.21, 15.00 Uhr

Kursnummer: 03-2021-03-018

Tagesveranstaltungen:

09.01.21, 9.00 Uhr - 17.00 Uhr

Kursnummer: 03-2021-01-030

13.02.21, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kursnummer: 03-2021-02-019

Teilnahmegebühr:

1490,00 Euro, inkl. Unterkunft und Verpflegung

Die Teilnahmegebühr ist anteilig pro Kursabschnitt zu entrichten.

Teilnahmezahl mind.:

14

Anmeldung

  • Ulrike Bertels

    Sekretärin - Hörschädigung und Kommunikation, Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung

    +49 2541 803-132
    E-Mail


Fachliche Fragen

Anschrift

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Gerlever Weg 1
48653 Coesfeld

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T: +49 2541 803-03
F: +49 2541 803-101
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