Befähigung zur Trauerbegleitung im Ehrenamt (Grundkurs Trauerbegleitung) (BVT)

Mehrteilige Fortbildung zur Trauerbegleitung in der Sterbebegleitung
entsprechend den Standards des Bundesverbands Trauerbegleitung

Ort
Tagungshaus Kolping-Bildungsstätte
Gerlever Weg 1 48653 Coesfeld

Veranstalter
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH

Termine
Fr, 09.11.2018, 18:00 Uhr - So, 11.11.2018, 15:00 UhrTermin buchenFr, 07.12.2018, 18:00 Uhr - So, 09.12.2018, 15:00 UhrTermin buchenSa, 12.01.2019, 09:00 Uhr - 17:00 UhrTermin buchenFr, 01.02.2019, 18:00 Uhr - So, 03.02.2019, 15:00 UhrTermin buchenSa, 02.03.2019, 09:00 Uhr - 17:00 UhrTermin buchenFr, 29.03.2019, 18:00 Uhr - So, 31.03.2019, 15:00 UhrTermin buchen

Befähigung zur Trauerbegleitung im Ehrenamt (Grundkurs Trauerbegleitung) (BVT)

"Wenn Sterben und Trauern zusammenfallen"

Eine mehrteilige Fortbildung zur Trauerbegleitung in der Sterbebegleitung

Die Kolping-Bildungsstätte Coesfeld ist durch ihren Mitarbeiter, Herrn Norbert Mucksch, Mitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung und setzt in ihrer Fortbildung die dort entwickelten Standards um.

www.bv-trauerbegleitung.de

Diese Fortbildung hat einen Umfang von 84 Unterichtsstunden. Sie richtet sich vor allem an feste Hospizgruppen, die dieses Angebot als eine Fortbildung für ihre Gruppe oder ihren Hospizdienst mit und bei uns durchführen wollen.

Anfragen richten Sie bitte an: u.bertels@bildungsstaette.kolping-ms.de

Konzeption:

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen von Hospizdiensten werden mehr und mehr intensiv auf die Sterbe-begleitung in der Familie, im Altenpflegeheim oder im Krankenhaus vorbereitet.

Dabei wird häufig noch immer übersehen, dass um den Sterbenden herum Menschen leben, die zeitgleich mit dem Sterbenden in tiefe Trauer fallen. Auf die Begegnung, geschweige denn die Begleitung dieser trauernden Menschen, sind die wenigsten Sterbebegleiter/innen vorbereitet.

Auch der Sterbende selbst kann in den letzten Wochen und Tagen seines Lebens in eine Trauer fallen, bei der es eher um Aspekte der Vergangenheit und des nicht gelebten Lebens geht als um die Frage nach dem Sterben, dem Tod oder dem möglichen Leben danach.

Diese Fortbildung will ehrenamtliche Sterbebegleiter/innen befähigen, im ganz konkreten Fall „Handwerkszeug“ zur Verfügung zu haben. Damit können Trauernde als Trauernde wahrgenommen werden. Erst so gelingt sinnvolle Begleitung.

Aufbau der Fortbildung:

• Zwei Tagesveranstaltungen
    1. Trauer nach Suizid
    2. Symbole und Rituale in der Trauerbegleitung

• Vier Wochenendseminare
    1. Der Umgang mit eigener Trauer – Selbsterfahrung, Trauerphasen
    2. Trauerbegleitung und Sterbebegleitung gleichzeitig? – sich bewegen in Systemen, in denen gleichzeitig
        gestorben und getrauert wird
    3. Verschiedene Formen des Trauerns und wie man mit Trauenden sprechen kann – „diagnostizieren“ und
        kommunizieren
    4. Was den Unterschied zwischen Trauerbegleitung und Sterbebegleitung ausmacht - wo „ich“ meinen
        Schwerpunkt habe

Methode:

Die Themen und Schwerpunkte werden prozessorientiert je nach Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer/innen variiert. Die Bearbeitung erfolgt u.a. durch Theorieinputs, Übungen, Fallarbeit und Austausch im Plenum.

Bildungsurlaub:

Für diese Fortbildung können Sie Bildungsurlaub beantragen.

Hinweise:

Die Teilnahme an den Tagesveranstaltungen und allen Kursabschnitten ist Voraussetzung für eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung dieser Fortbildung.

Bei diesem Seminar planen Sie bitte Abendeinheiten ein.

Dozent/innen:

Norbert Mucksch, Dipl. Theologe, Dipl. Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), personzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramaleiter (DFP, DAGG), Fortbildung in ‚Analytischer Psychologie und Seelsorge‘ sowie gruppendynamische Zusatzqualifikation ‚Leiten und Beraten von Gruppen‘ (DAGG), Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv)

Mathilde Reinhard, Havixbeck; Dipl.-Sozialpädagogin, Radix Körpertherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)

Wilhelm Riemer, Telgte, Pastoralreferent/ Krankenhausseelsorger i.R., Dipl.-Theologe, langjähriger Mitarbeiter der Krisenhilfe Münster e.V. in der Begleitung von Menschen in suizidalen Krisen, Trauerbegleitung, langjährige Tätigkeit als Trauerbegleiter für Hinterbliebene nach Suizid

Ferdi Schilles, Dülmen; Dipl.-Theologe, Supervisor (DGSv), Trauerbegleitungsausbildung bei Jorgos Canacakis, Trauerbegleitung, Fortbildung u. Supervision in eigener Praxis (sensus)

Martina Zabel, Bochum; Dipl.-Pädagogin, Trauerausbildung bei Jorgos Canacakis, Supervisorin (DGSv), Mediatorin, Leiterin einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung

Adressat/-innen

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen in der Sterbe- und Trauerbegleitung, Hospizgruppen

Wochenendseminare:

09.11.18, 18.00 Uhr – 11.11.18, 15.00 Uhr

07.12.18, 18.00 Uhr - 09.12.18, 15.00 Uhr

01.02.19, 18.00 Uhr – 03.02.19, 15.00 Uhr
29.03.19, 18.00 Uhr - 31.03.19, 15.00 Uhr

Tagesveranstaltungen:

12.01.19, 9.00 Uhr - 17.00 Uhr

02.03.19, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr

1410,00 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung

Die Teilnahmegebühr ist anteilig pro Kursabschnitt zu entrichten.

Mindestteilnehmeranzahl

14

Anmeldung

  • Ulrike Bertels

    Sekretärin - Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung, Sterbe- und Trauerbegleitung

    +49 2541 803-132
    E-Mail


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