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Fortbildung zum Trauerbegleiter/ zur Trauerbegleiterin - Neuer Start: März 2016

Große Basisqualifikation nach BVT e.V. - 1,5-jährige Fortbildung zur Trauerbegleitung

Die Kolping- Bildungsstätte Coesfeld ist durch ihren Mitarbeiter Mitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung (ehemals BAG- Trauerbegleitung) und hat sich verpflichtet, die dort entwickelten Standards umzusetzen.

Nach Beendigung der Fortbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, Menschen in ihrer normalen Trauer zu begleiten und verfügen über ausreichendes Wissen, bei erschwerter Trauer oder Traumatisierungen an Fachkräfte weiter zu vermitteln.

Die Fortbildung gliedert sich in 9 Kursabschnitte:

  1. Einführungsworkshop (11.03.2016)
  2. Die eigene Trauer im Kontext von Trauerbegleitung (08.06. - 12.06.2016)
  3. Wenn Sterben und Trauern zusammenfallen (16.09. - 18.09.2016)
  4. Trauerbegleitung als Prozess (04.11. - 06.11.2016)
  5. Kommunikation mit Trauernden (20.01. - 22.01.2017)
  6. Literaturwerkstatt(18.02. - 19.02.2017)
  7. Formen der Trauer (05.05. - 07.05.2017)
  8. Eine Gruppe lebendig leiten lernen (30.06. - 02.07.2017)
  9. Die ersten Schritte in der Rolle der Trauerbegleiterin (15.09. - 17.09.2017)
  10. Mein persönliches Konzept der Trauerbegleitung (22.11. - 26.11.2017)

Adressat/-innen:

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen in Hospizdiensten, Interessierte, Menschen aus pflegerischen und pastoralen Berufen

Bei den Teilnehmer/-innen wird vorausgesetzt:

  • mindestens 25 Jahre alt zu sein
  • sich mit eigener Trauer auseinandersetzen zu wollen
  • sich auf prozessorientierte Arbeit mit hohem Selbsterfahrungsanteil einlassen zu wollen
  • nicht selbst akut in einer persönlichen Trauer zu leben
  • die Kursleitung über akute psychische Erkrankungen oder Behandlungen zu informieren

Allgemeines:

Die Fortbildung hat einen Umfang von 225 Unterrichtsstunden:

  • 180 U-Stunden finden im Kurssystem in der Kolping-Bildungsstätte statt,
  • 20 U- Stunden werden selbstorganisiert durch das Arbeiten in einer „homegroup“ abgedeckt, d.h. dass sich Teilnehmer/innen aus regionaler Nähe zwischen den Kursabschnitten treffen und Fallarbeit bzw. kollegiale Beratung oder Arbeit an Themen praktizieren,
  • 15 U-Stunden werden als 3-er- Gruppensupervision à 5 Treffen genommen,
  • 10 U-Stunden werden gerechnet als Zeit zum Schreiben der eigenen Hausarbeit und der Literaturarbeit.

Bildungsurlaub:

Für diese Fortbildung können Sie Bildungsurlaub beantragen

Die gesamte Fortbildung wird von der Kolping-Bildungsstätte zertifiziert, den Standards des Bundesverbandes Trauerbegleitung entsprechend. (siehe: www.bag-trauerbegleitung.de)

Teilnehmergebühr:

  • Einführungsworkshop: 100,00 Euro
  • Gesamtkosten: 2.950,00 Euro,
  • inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung.

Eine endgültige und verbindliche Entscheidung zur Teilnahme fällt erst nach Durchführung des Entscheidungsworkshops.

Bitte beachten Sie: Die Supervisionskosten sind nicht im Preis inbegriffen.

Die Teilnehmergebühr ist anteilig pro Kursabschnitt zu entrichten. Individuelle Teilzahlungen sind nach Absprache möglich.

Für nähere Informationen fordern Sie bitte unser aktuelles Jahresprogramm an oder laden Sie sich das komplette Programm als PDF-Datei. Ein weiterer Kurs "Fortbildung zum/zur Trauerbegleiter/-in" ist für Mitte 2018 bis Ende 2019 geplant.

Dozenten:

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  • Andrea Althoff, Dipl. Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Canacakis), Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Osnabrück
  • Anja Gloddek- Voß, Dipl.- Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Psychodramaleiterin, berufl. Tätig in Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche, Fortbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung, Münster
  • Norbert Mucksch, Diplom Theologe, Diplom Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), Personenzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramaleiter (DFP, DAGG), Fortbildung in 'Analytischer Psychologie und Seelsorge' sowie gruppendynamische Zusatzqualifikation 'Leiten und Beraten von Gruppen' (DAGG), Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv*)
  • Mathilde Reinhard, Dipl.-Sozialpädagogin, Radix Körpertherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG), Havixbeck
  • Martina Zabel, Dipl.- Pädagogin, Trauerausbildung (Canacakis), Supervisorin (DGSv), Mediatorin, Bochum
  • Ferdi Schilles, Dipl.- Theologe, Supervisor DGSv, Trauerbegleiter (Dr. Canacakis), Trauerbegleitung, Fortbildung u. Supervision in eigener Praxis (sensus), Dülmen

Leitung

  • Norbert Mucksch

Bildungsurlaub

Dieser Kurs ist als Bildungsveranstaltung in NRW nach dem AwbG und analog in einigen anderen Bundesländern anerkannt. Falls Sie Bildungsurlaub beantragen möchten, teilen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit. Wir senden Ihnen dann die notwendige Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber zu.

Termine

Datum/Zeit Kurs-Nr. Teilnahmegebühr  
2016-03-11 09:30 -
2016-03-11 18:00
Einführungsworkshop:
03-2016-03-043 100,00 EUR

Einen Tag lang werden in Einzelgesprächen Teilnahmekriterien zur Fortbildung besprochen.

Gleichzeitig kann sich die Gruppe kennen lernen.

Die Teilnahme am Einführungsworkshop ist Voraussetzung für die Kursteilnahme. Es entsteht jedoch keine Verpflichtung und keine Berechtigung, an der Fortbildung teilzunehmen.

Dozent/-innen:

  • Mathilde Reinhard, Dipl.-Sozialpädagogin, Radix Körpertherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG), Havixbeck
  • Zabel, Martina, Dipl.- Pädagogin, Trauerausbildung (Canacakis), Supervisorin (DGSv), Mediatorin, Bochum
  • Mucksch, Norbert, Dipl. Theologe, Dipl. Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe, Psychodramatiker, Fortbildungen in Klientenzentrierter Gesprächsführung, Leiten und Beraten von Gruppen, Analytische Psychologie und Seelsorge
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2016-06-08 18:00 -
2016-06-12 15:00
1. Kursabschnitt: Die eigene Trauer im Kontext von Trauerbegleitung
03-2016-06-044 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Um Trauerbegleitung so wahrnehmen zu können, dass der trauernde Mensch im Focus der Begleitung steht, muss sich die Begleitperson der Trauer im eigenen Leben nicht nur bewusst sein, er oder sie muss sie als Teil des eigenen Lebens bejaht und somit integriert haben.

Daran soll in diesem Kursabschnitt gearbeitet wer­den.

Das Lernen von Trauerphasen ist eine erste Einfüh­rung in das Feld von Verstehen und Begleitung Trauernder.

 

Dieser 1. Kursabschnitt ist stark selbsterfahrungsorientiert.

 

 

Dozent/innen:

Martina Zabel, Norbert Mucksch

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2016-09-16 18:00 -
2016-09-18 15:00
2. Kursabschnitt: Wenn Sterben und Trauern zusammenfallen
03-2016-09-045 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Gerade wenn Trauerbegleitung als Folge einer Sterbebegleitung oder gleichzeitig mit ihr wahrgenommen wird, sind klare Vorstellungen von dem, was man selbst als Trauerbegleiter/in will, ebenso wichtig wie ein klares Bild von dem Unterschied zwischen Trauerbegleitung und Sterbebegleitung.

Aber auch in anderem Kontext geht es immer wieder darum, sich selbst und anderen deutlich zu machen, worin der „Arbeitsauftrag“ konkret besteht und wie man sich gut abgrenzen kann zu manchmal berechtigten Wünschen nach Therapie seitens trauernder Menschen.


Dozent/innen:

Mathilde Reinhard, Norbert Mucksch


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2016-11-04 18:00 -
2016-11-06 15:00
3. Kursabschnitt: Trauerbegleitung als Prozess: den gemeinsamen Weg mit dem Trauernden gestalten
03-2016-11-146 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Das Angebot von Struktur kann Menschen in der Trauer Halt und Sicherheit geben. Deshalb ist es wichtig, wenn Begleiter und Begleiterinnen wissen, wie sie einen Trauerbegleitprozess beginnen und abschließen. Ein gut aufgebautes Erstgespräch, ein Kontraktgespräch, ein Ritual für das Ende einer Begleitung, all das gestaltet die Begleitung und fördert heilende Prozesse.

Gleichzeitig fördert das Wissen um die Entschei­dungsfreiheit des Trauernden und um Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung in der Begleitung die Qualität einer Trauerbegleitung.

 

Auch die Suche nach einer Antwort zur spirituellen Dimension von Trauer ist Teil einer guten Prozess­begleitung.

 

 

Dozent/innen:

Norbert Mucksch, Mathilde Reinhard

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2017-01-20 18:00 -
2017-01-22 15:00
4. Kursabschnitt: Kommunikation mit Trauernden - vom Reden über.... vom Reden mit....
03-2017-01-001 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Die Rolle eines Begleiters, einer Begleiterin und das Selbstverständnis darin wird einerseits oft deutlich durch die Art und Weise, wie jemand mit Trauernden spricht. Das kann als Gesprächsführung gelernt und geübt werden.

Auf der anderen Seite geschieht ein weiteres Voranschreiten der Selbstreflexion in der Rolle als Trauerbegleiter/ in durch das Einüben einer Selbstreflexionsmethode auf der Basis von Körperarbeit, durch Selbstfürsorge und das Einüben einer wertschätzenden Haltung der Trauer gegenüber.

Die Vergewisserung eigener spiritueller oder religiöser Standpunkte kann im Zusammenhang mit Trauernden anderer Religionen wichtig werden. Grundwissen über den unterschiedlichen Umgang mit dem Leichnam in anderen Kulturen wird zudem hilfreich sein.

 

Dozent/innen:

Mathilde Reinhard, Martina Zabel

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2017-02-18 10:00 -
2017-02-19 13:00
5. Kursabschnitt: Literaturwerkstatt: ich finde „mein“ Buch und stelle es Euch vor
03-2017-02-002 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Fachwissen erlangt man (auch) durch das Lesen entsprechender Literatur. Auf einem Markt der Buchtitel und Autoren kann geschmökert und Pro­be gelesen werden. In kleinen Gruppen wird an selbst gefundener und mitgebrachter Literatur gearbeitet, um am Ende der 1 ½ Tage anderen aus der Gruppe einige Ergebnisse vorzustellen. Hier können auch die Bücher für die zu leistende Buchbesprechung gefunden werden.

 

Dozent/innen:

Norbert Mucksch, Martina Zabel

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2017-05-05 18:00 -
2017-05-07 15:00
6. Kursabschnitt: Formen der Trauer - Krisen, Trauma, Tod von Kindern...
03-2017-05-003 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

In diesem Kursabschnitt geht es um die Erweite­rung des Wissenshintergrundes der Trauerbeglei­ter/innen. Es geht um das Trauern unterschiedlicher Altersgruppen, das Trauern von Eltern nach einem Kindstod. Es geht um diagnostische Verfahren erschwerter Trauer, um den Stand der Trauerforschung, um Psychotraumatologie.

Je nachdem, wie groß der eigene „Bearbeitungsan­teil“ Teilnehmender an den hier erwähnten Themen ist, kann das ein oder andere Thema intensiver aufgegriffen oder auch ggf. fallengelassen werden.

 

Dozent/innen:

Andrea Althoff, Martina Zabel

 

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2017-06-30 18:00 -
2017-07-02 15:00
7. Kursabschnitt: Eine Gruppe lebendig leiten lernen
Gruppenleitung mit Haltung und Methode der personenzentrierten Gesprächsführung auf Grundlage gruppendynamischer Erkenntnisse und unter Berücksichtigung der Methoden der Themenzentrierten Interaktion (TZI)
03-2017-06-004 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Die Leitung eines Trauercafés oder einer Trauergruppe erfordert Kenntnisse über Prozesse und Phasen, wie sie immer und überall in Gruppen unter den Teilnehmenden ablaufen. Durch die Wahrnehmung von Gruppenprozessen kann eine Leitung mit Hilfe gezielter Interventionen eine Gruppe im Sinne des gemeinsamen Themas und Ziels steuern und leiten.

 

Auch hier geht es um das Wahrnehmen von Übertragungen und Gegenübertragungen sowie um das Erlernen geeigneter Kriseninterventionen im Fall einer Gruppenkrise.

 

Dozent/innen:

Norbert Mucksch, Anja Gloddek-Voß

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2017-09-15 18:00 -
2017-09-17 15:00
8. Kursabschnitt: Die ersten Schritte in der Rolle der Trauerbegleiterin
Fallarbeit, Supervision, kollegiale Beratung
03-2017-09-005 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

Nach mehr als einem Jahr Fortbildung zum/zur Trauerbegleiter/in kann hier ein erstes Feedback zu den bereits gemachten Erfahrungen, dem eigenen Lernen und dem Umgang mit Trauernden gegeben und erhalten werden.

Erste Erfahrungen werden ausgetauscht und supervisorisch reflektiert.

Im Sinne eines weiteren konstruktiven Aufbaus der Rolle sollen Ressourcen in den Blick genommen und der Umgang damit bei sich selbst und den Trauernden eingeübt werden.

 

Dozentinnen:

Martina Zabel, Anja Gloddek-Voß

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2017-11-22 18:00 -
2017-11-26 15:00
9. Kursabschnitt: Mein persönliches Konzept der Trauerbegleitung
Beschreibungen, Erfahrungen, Reflexionen
03-2017-11-006 auf Anfrage
inkl. Kurs- und Materialkosten, Unterkunft in Einzelzimmern und Verpflegung

In einer Abschlussarbeit entwickelt jede/r Teilnehmer/-in ein persönliches Trauerbegleitkonzept, indem eigene Erfahrungen in dem Kontext der jeweiligen Trauerbegleitungssituation gesehen und reflektiert werden. Hierbei können der Blick auf eigene Stärken und Schwächen, auf innere und äußerlich gegebene Grenzen und Strukturen geschult werden. Handlungsspielräume werden dadurch erweitert.

Durch die schriftliche Reflexion werden Bezie­hungskompetenz, Fachkompetenz, Selbstreflexionskompetenz und Systemkompetenz zu einer Rollenkompetenz zusammengefügt.

Die Abschlussarbeit wird in einer der Gruppe angemessenen Form den anderen präsentiert und vorgestellt.


Dozent/innen:

Martin Zabel, Norbert Mucksch

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