Verabschiedung der pädagogischen Leiterin Ameli Gertzen
Pädagogische Leiterin Ameli Gertzen verabschiedet / Mitbegründerin des Bundesverbandes Trauerbegleitung
Mehr als 17 Jahre die Kolping-Bildungsstätte geprägt
Pädagogische Leiterin Ameli Gertzen verabschiedet / Mitbegründerin des Bundesverbandes Trauerbegleitung
„Ameli Gertzen hat wesentlich zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der Heimvolkshochschule Kolping-Bildungsstätte Coesfeld beigetragen und sie damit geprägt“, mit diesem Kernsatz würdigte der frühere langjährige Kolping-Diözesanpräses Heinrich Plassmann, jetzt leitender Pfarrer in Ahaus, die Verdienste der scheidenden pädagogischen Leiterin der HVHS am Gerlever Weg.
Mit einer Tasse Cappuccino, dem Symbol der guten und offenen Zusammenarbeit, verabschiedeten im Rahmen einer Feierstunde der frühere Kolping-Diözesanpräses Heinrich Plassmann (l.) und Geschäftsführer Viktor Appelmann (r.) die pädagogische Leiterin der Kolping-Bildungsstätte Ameli Gertzen. Foto: Hagemann
Ameli Gertzen war seit Feburar 1993 zunächst pädagogische Mitarbeiterin und seit dem Januar 1999 Leiterin der Heimvolkshochschule. Jetzt wurde die 60-Jährige im Forum der Bildungsstätte in Anwesenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Weggefährten und zahlreicher kirchlicher Ehrengäste mit musikalischer Begleitung des Westfälischen Jazz-Ensembles verabschiedet.
Geschäftsführer Viktor Appelmann wies darauf hin, dass Gertzen das Gesicht der überregionalen Bildungsreinrichtung erheblich mitgeprägt habe. Konkret nannte Heinrich Plassmann in seiner Laudatio die Arbeit der Diplom-Pädagogin und Diplom-Sozialarbeiterin im Bereich Sterbe- und Trauerbegleitung, deren Mitbegründerin des Bundesverbandes Gertzen ist. Hier habe sie Pionierarbeit geleistet. Die vielen weiteren Felder ihrer pädagogischen und professionellen Arbeit würdigte auch der Kolping-Diözesanvorsitzende Bernd Krämer. Die offene und lebendige Art ihrer Tätigkeit sah auch die Mitarbeitervertretung des Hauses als wichtig an, wie deren Sprecherin Andrea Hilgert hervorhob. Mit einer Sanduhr in der Hand und mit konkreten Beispielen ihrer pädagogischen Arbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung verabschiedete sich Ameli Gertzen. In diesem Bereich wird man sie aber auch künftig hin und wieder als Referentin in der Bildungsstätte wieder sehen.
Text und Bild: Norbert Hagemann
